Abriebklassen

Abriebklassen geben die Widerstandsfähigkeit eines Holzbodens gegen Abnutzung an. Dies wird durch einen dauerhaften, mechanischen Einsatz von Schmirgelpapier getestet. Der höchste Widerstand wird hier mit der Abriebklasse A5 deklariert, der geringste mit der Abriebklasse A1.

Biozide

Biozide sind Produkte, deren chemische oder biologische Wirkstoffe, Holz und andere Baumaterialien vor dem Befall von holzzerstörenden Schädlingen schützen sollen. Es handelt sich hierbei um Substanzen, die je nach Zusammensetzung und Konzentration Auswirkungen auf den menschlichen Organismus haben können. Die Verträglichkeit von Bioziden muss daher seit 2005 durch das Bundesinstitut für Risikobewertung getestet werden.

Chemischer Holzschutz

Chemischer Holzschutz kommt zum Einsatz um Holzbauteile vor Schädlingsbefall zu schützen. Hauptbestandteile sind wasserlösliche Salze und Öle. Für Dachkonstruktionen wird hauptsächlich mit Salzlösungen imprägniertes Holz verwendet. Chemischer Holzschutz enthält biozide Mittel und muss durch das Institut für Bautechnik geprüft und zugelassen sein.

Dauerhaftigkeitsklassen

Dauerhaftigkeitsklassen bezeichnen den Grad der natürlichen Widerstandsfähigkeit von Hölzern gegen Schädlinge und Witterungseinflüsse. Es wird in 5 Klassen eingeteilt, wobei Klasse 1 hier „sehr dauerhaft“ und Klasse 5 „nicht dauerhaft“ bedeutet. Tropenhölzer mit einer Haltbarkeit von über 25 Jahren werden z.B. in Klasse 1 eingeordnet.

Frühholz

Als Frühholz wird das junge, nach dem Winter gebildete Holz bezeichnet. Dieses ist als hellerer Bereich bei den Jahresringen zu erkennen. Die Struktur dieses Holzes ist eher locker und dünnwandig. Dadurch kann der Baum den nötigen Nährstoff- und Wassertransport bis in die Krone gewährleisten.

Hartholz

Als Hartholz wird sehr dichtes und schweres Holz bezeichnet. Hier wird nach der Rohdichte, auch Darrdichte, eingeteilt. Diese bezeichnet die Dichte des Holzes in komplett trockenem Zustand. Ab einer Darrdichte von 0,55g/cm³ spricht man von Hartholz. Durch langsames Baumwachstum entsteht eine große Faserdichte und eine enge Gefäßstruktur, welche das Hartholz auszeichnet. Es wird daher gerne…

Imprägnierung

Eine Imprägnierung mittels Öl, Wachs oder Lack schützt das Holz vor schädlichen Einflüssen durch Witterung oder Insekten- und Pilzbefall. Vor allem eindringende Nässe schädigt das Holz und schafft dadurch erst den Nährboden für weiteren Schädlingsbefall. Eine Imprägnierung macht das Holz resistenter gegen Feuchtigkeit und UV-Einstrahlung. Wird ein Öl verwendet so bleibt das Holz trotzdem atmungsaktiv.

Jahresringe

Jahresringe kennzeichnen das Wachstum eines Baumes pro Jahr. Nimmt man den Querschnitt eines Baumstammes so erkennt man hellere (Frühholz) und dunklere (Spätholz) Ringe. Diese spiegeln die Wachstumsphase im Frühjahr sowie das verlangsamte Wachstum vor der kalten Jahreszeit wieder. Je ein heller und ein dunkler Ring stehen für eine Vegetationsperiode. Jahresringe verraten uns also etwas über…

Kernholz

Bei Kernholz handelt es sich um den nicht mehr aktiven dunklen Kern eines Baumstammes, also um totes Holz. Dieses enthält durch eine Imprägnierung der Zellwände kaum noch Wasser und ist daher fester und härter als das den Kern umgebende, wesentlich hellere Splintholz. Kernholz verleiht dem Baumstamm Stabilität. Es eignet sich aufgrund seiner Eigenschaften gut für…

Laubholz

Das Holz von Laubbäumen nennt man Laubholz. Es unterscheidet sich von Nadelholz in seiner Dichte, Festigkeit und Härte. Laubbäume wachsen i.d.R. langsamer als Nadelbäume weswegen Laubholz teurer als Nadelholz ist. Prinzipiell kann Laubholz für die gleichen Bereiche wie Nadelholz eingesetzt werden, so z.B. in der Papierherstellung, im Bau- bzw. Konstruktionsbereich, als Energiequelle oder zur Möbelproduktion.…